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Safety: Evaluating the Safety of Escalating Doses of CBD in Healthy Dogs

Sicherheit: Bewertung der Sicherheit steigender CBD-Dosen bei gesunden Hunden

Sicherheit: Bewertung der Sicherheit steigender CBD-Dosen bei gesunden Hunden

Vorläufige Untersuchung der Sicherheit steigender Cannabinoid-Dosen bei gesunden Hunden

Vaughn, J. Kulpa und L. Paulionis

2020

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE:

  • Die Verabreichung von CBD-Öl hatte kaum Auswirkungen auf die Futteraufnahme und die körperliche Aktivität.

  • Es gab keinen Unterschied im Nebenwirkungsprofil von CBD-Öl im Vergleich zur Kontrollgruppe.

  • Die Verabreichung von CBD-Öl bis zu einer Dosis von 62 mg/kg pro Tag führte nur zu milden Nebenwirkungen; diese Nebenwirkungen wurden auch in der entsprechenden Placebogruppe festgestellt.

  • Nach der täglichen Verabreichung von bis zu 62 mg/kg CBD-Öl wurden keine moderaten oder klinisch signifikanten Nebenwirkungen berichtet.

  • Die Studie liefert neuartige Daten, welche die Sicherheit und Verträglichkeit der Dosissteigerung von Öl-Formulierungen unterscheiden, in denen CBD, THC oder CBD + THC (1,5:1) überwiegen.

  • Es gab einen deutlichen Unterschied im Sicherheitsprofil von CBD-Öl im Vergleich zu THC- oder CBD+THC-Öl, wobei CBD-Öl am besten verträglich war.

  • Die Studie stützt das sichere und verträgliche Profil von CBD-Öl, selbst wenn es mit bis zu 62 mg/kg täglich verabreicht wird, was als eine viel höhere Dosis gilt, als für den klinischen Gebrauch zu erwarten wäre.

  • Normalerweise empfohlene Dosen liegen im Bereich von 0,5 bis 8 mg/kg.

ZIELE & HYPOTHESE → Angesichts des wachsenden Interesses und der Belege für die therapeutischen Eigenschaften von CBD bei Haustieren ist es notwendig, das Sicherheitsprofil von CBD zu bewerten. Die Studie zielte darauf ab, die Sicherheit und Verträglichkeit steigender Dosen von drei Cannabisöl-Formulierungen (überwiegend CBD, THC oder CBD und THC im Verhältnis 1,5:1) im Vergleich zu Placebo bei Hunden zu evaluieren. Ein sekundäres Ziel war die Bestimmung der Blutspiegel von CBD, THC und deren Metaboliten bei höheren Dosierungen.

METHODEN → Es handelte sich um eine randomisierte, placebokontrollierte, verblindete Parallelstudie mit 20 gesunden Hunden. Die Hunde wurden zufällig einer von fünf Behandlungsgruppen zugewiesen: CBD-dominantes Öl, THC-dominantes Öl, CBD/THC-dominantes Öl (1,5:1), Sonnenblumenöl-Placebo (SF) oder MCT-Öl-Placebo (mittelkettige Triglyceride). Geplant waren bis zu 10 steigende Dosen, wobei zwischen den Gaben mindestens 3 Tage lagen (die verabreichten täglichen Höchstdosen betrugen: 62 mg/kg CBD, 49 mg/kg THC und 12 mg/kg CBD + 8 mg/kg THC). Erfahrene Tierarzthelfer und Tierärzte führten klinische Beobachtungen durch; zudem wurden Blutbilder, klinische Chemie und Plasmacannabinoidspiegel gemessen, um Sicherheit und Verträglichkeit zu bewerten.

ERGEBNISSE → Von den getesteten Ölen hatte das CBD-Öl den geringsten Einfluss auf die Futteraufnahme und die körperliche Aktivität. Ein Hund in der THC-Gruppe und zwei in der CBD/THC-Gruppe mussten die Studie aufgrund schwerer Nebenwirkungen (AEs) abbrechen. In der CBD-Öl-Gruppe oder den Placebogruppen musste kein Hund die Studie wegen Nebenwirkungen abbrechen. Nebenwirkungen wurden in allen 5 Gruppen berichtet: Von insgesamt 505 registrierten Ereignissen traten 104 in den Placebogruppen, 80 in der CBD-Gruppe, 206 in der THC-Gruppe und 115 in der CBD/THC-Gruppe auf. 94,9 % dieser Nebenwirkungen waren mild. Besonders hervorzuheben ist, dass das Profil der Nebenwirkungen in der CBD-Gruppe dem der MCT-Placebogruppe entsprach. In der CBD-Gruppe traten bei keiner der getesteten Dosen moderate, schwere oder medizinisch signifikante Nebenwirkungen auf.

Abbildung 1: Gesamtzahl und Schweregrad der AEs über 5 steigende Dosen von SF-Placebo und CBD/THC-Öl sowie 10 steigende Dosen von MCT-Placebo, CBD-Öl und THC-Öl.

Abbildung 2: Gesamtzahl der milden AEs pro anatomischer Kategorie über 10 Dosen von MCT-Placebo, CBD-Öl oder THC-Öl.

Moderate AEs traten bei 40 % der Probanden in drei Gruppen auf (MCT-Öl, THC-Öl und CBD/THC-Öl). Schwere AEs traten bei 15 % der Probanden in der THC- und CBD/THC-Gruppe auf. In der chemischen Analyse wurde lediglich ein Anstieg der ALP-Werte bei einem Hund der CBD-Gruppe (beim zehnten Dosislevel) und einem Hund der CBD/THC-Gruppe (fünftes Level) festgestellt. Diese Veränderungen wurden als klinisch nicht signifikant eingestuft und zeigten 7 Tage nach der letzten Gabe einen Abwärtstrend. Die Plasmaspiegel von CBD und THC waren zwischen den Hunden stark variabel. Die Tatsache, dass eine Woche nach der Exposition noch quantifizierbare CBD-Spiegel beobachtet wurden, ist interessant, da für Hunde eigentlich eine relativ schnelle Ausscheidung von CBD berichtet wird.

Zusammenfassend stützen die Ergebnisse dieser Studie das Sicherheitsprofil von CBD und bestätigen sein Potenzial als Behandlungsoption in der Veterinärmedizin.

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