Hanfsamen: Wohltuende Wirkung von Hanfsamen gegen hohes Cholesterin
Lindernde Wirkungen von Hanfsamen (Cannabis sativa) gegen Hypercholesterinämie-assoziierte kardiovaskuläre Veränderungen
Kaushal, S. Dhadwal, P. Kaur
2020
WICHTIGSTE ERKENNTNISSE:
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Hypercholesterinämie (HC) bezeichnet das Vorhandensein hoher Cholesterinspiegel; sie ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wiederum die Haupttodesursache darstellen.
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Bei Hunden sind hohe Cholesterinspiegel recht häufig und werden oft unterdiagnostiziert; es ist ungewöhnlich, dass dies direkt zu Herzerkrankungen führt, aber es setzt Haustiere dem Risiko für eine Reihe negativer Zustände aus.
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Hypercholesterinämie bei Hunden kann zu Folgendem führen: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen, verminderter Appetit, Anorexie, Pankreatitis, Fettablagerungen auf der Hornhaut oder im Auge (was wiederum zu weißen Flecken auf der Augenoberfläche, Entzündungen oder sogar Erblindung führen kann), Hautanomalien (Juckreiz und Haarausfall) und Krampfanfälle.
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Bei Katzen kann HC Hautläsionen und periphere Neuropathien (Nervenerkrankungen) verursachen.
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Hanfsamen sind reich an gesunden Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen und weisen ein optimales Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 auf.
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Die Studie belegte die antioxidative Kapazität von Hanfsamen.
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Die Hanfsamen-Diät war in der Lage, die Spiegel von Cholesterin, LDL und Triglyceriden zu senken und die HDL-Spiegel zu erhöhen.
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In Bezug auf die lindernde Wirkung von Hanfsamen bei Hypercholesterinämie konnte die Hanfsamen-Diät die Dicke der Aorta (verursacht durch eine fettreiche Ernährung) verringern, was darauf hindeutet, dass die Gabe von Hanfsamen die Entwicklung atherosklerotischer Veränderungen verhindert, erkennbar an geringeren Intimaschäden, Lipidablagerungen und kleineren Läsionsflächen.
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Schließlich zeigten Hanfsamen Schutz vor bestimmten pathologischen Indikatoren für kardiovaskuläre Schädigungen, die bei Ratten auftraten, die eine fettreiche Diät erhielten.
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Die cholesterinsenkenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Hanfsamen wurden in der aktuellen Studie gut dokumentiert, weshalb sie das therapeutische Potenzial von Hanf bei HC-assoziierten Erkrankungen vorschlägt.
ZIELE & HYPOTHESE → Hypercholesterinämie (HC) ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CV). Ein Ansatz gegen HC-assoziierte Risikofaktoren ist die Modulation von oxidativem Stress. Herkömmliche Medikamente sind oft mit Nebenwirkungen wie Thromboserisiko, Hautausschlägen, Blutungen und Magen-Darm-Problemen verbunden. Daher wächst das Interesse an Naturprodukten als Behandlungsalternative. Aufgrund des Reichtums an Proteinen, Ballaststoffen und dem optimalen Omega-6:Omega-3-Verhältnis in Hanfsamen (HS) zielte die Studie darauf ab, deren entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zur Linderung HC-assoziierter CV-Effekte zu nutzen.
METHODEN → Die Studie verwendete eine fettreiche Diät (HFD), um bei Ratten Hypercholesterinämie zu induzieren. Anschließend wurden Hanfsamen (HS) hinzugefügt. Die Gruppen waren: Kontrolle (normale Diät), HFD-Gruppe (fettreiche Diät für einen Monat), HS-Gruppe (Diät mit 10 % Hanfsamen), HFD + HS-Gruppe (fettreiche Diät ergänzt mit 10 % HS) und HFD/HS-Gruppe (einen Monat HFD, gefolgt von einem Monat HS-Diät). Untersucht wurden antioxidative Kapazität, Lipidprofile, Histologie, Gen- und Proteinexpression von Entzündungsmarkern sowie EKG-Ergebnisse und die Leitfähigkeit der Aorta.
ERGEBNISSE → Die Studie konnte eine Reihe vorteilhafter Eigenschaften der Hanfsamen-Diät nachweisen. Erstens besitzen Hanfsamen Radikalfängereigenschaften. Zweitens lindern Hanfsamen Anzeichen von Hypercholesterinämie, gemessen am Körpergewicht, dem Lipidprofil und Fettablagerungen in der Leber. Während die Labyrinth-Lebern der HFD-Gruppe vergrößert und blass erschienen, zeigten die Gruppen mit Hanfsamen-Zusatz (HFD + HS, HFD/HS) eine deutliche Verbesserung und weniger Fettablagerungen.
Abbildung 1: Lipidprofil in verschiedenen Studiengruppen
Das Lipidprofil zeigte statistisch signifikante Steigerungen von Cholesterin, Triglyceriden und LDL in der HFD-Gruppe. Die HS-gefütterten Gruppen zeigten hingegen eine spürbare Senkung dieser Werte bei gleichzeitigem Anstieg des HDL (das „gute“ Cholesterin). Die Untersuchung der Aorta ergab bei der HFD-Gruppe eine markante Zunahme der Dicke durch Fettablagerungen. Die Diäten mit Hanfsamen (HFD + HS und HFD/HS) zeigten eine signifikante Reduzierung der Aortendicke, was darauf hindeutet, dass HS atherosklerotische Veränderungen verhindert. EKG-Analysen bestätigten den Schutz vor kardiovaskulären Schäden. Schließlich demonstrierte die Studie, dass die optimalen Anteile an PUFAs und der hohe ALA-Gehalt in HS die Bildung von Omega-3-Fettsäuren erhöhen können, was HC und Atherosklerose vorbeugt, indem es den oxidativen Stress unter Kontrolle hält.
Zusammenfassend belegt die vorliegende Studie eindeutig die cholesterinsenkenden Effekte von Hanfsamen. Die Ergebnisse unterstützen eine tiefgreifende entzündungshemmende und therapeutische Wirkung, die Hanfsamen zu einer potenziellen Alternative bei Hypercholesterinämie und assoziierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen macht.
