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Epilepsy: Perception of the Impact of CBD on Epilepsy Management in Dogs

Epilepsie: Wahrnehmung der Auswirkungen von CBD auf das Management von Epilepsie bei Hunden

Epilepsie: Wahrnehmung der Auswirkungen von CBD auf das Management von Epilepsie bei Hunden

Forschungsprioritäten für idiopathische Epilepsie bei Hunden: Standpunkte von Besitzern, Allgemeintierärzten und Neurologie-Spezialisten

M. C. Jones, H. A. Volk, R. M. A. Packer

2021

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE:

  • Epilepsie verursacht Angst, Furcht sowie kognitive Beeinträchtigungen und verringert die Lebenserwartung bei Hunden.

  • Epilepsie ist die häufigste chronische neurologische Erkrankung bei Hunden.

  • Die CBD-Behandlung gehört unter den medikamentenfreien Therapien zu den Top 3 mit dem höchsten potenziellen positiven Einfluss auf das Epilepsiemanagement bei Hunden.

  • 77 % der Befragten gaben an, dass CBD einen positiven Einfluss auf die Kontrolle der Epilepsie hatte.

ZIELE & HYPOTHESE → Epilepsie ist die häufigste chronische neurologische Erkrankung bei Hunden, und Hunde mit idiopathischer (unbekannter Ursache) Epilepsie (IE) zeigen Angst, Furcht und kognitive Beeinträchtigungen, die insbesondere das Lernen und das Gedächtnis betreffen. Anfallsfreiheit ist selten, und Antiepileptika verursachen Nebenwirkungen wie Ataxie, Lethargie und Polyphagie, welche die Lebensqualität beeinträchtigen. Als Reaktion auf diese Einschränkungen wurden in den letzten Jahren medikamentenfreie Managementoptionen entwickelt. Diese Studie zielt darauf ab, die zukünftigen Forschungsprioritäten für IE bei Hunden zwischen Besitzern, Tierneurologen und Allgemeintierärzten zu vergleichen und die Wahrnehmung der Auswirkungen aufkommender medikamentenfreier Therapien zu untersuchen.

METHODEN → Eine Online-Umfrage wurde entwickelt, um die Bewertung und Rangfolge von 18 Bereichen der IE-Forschung zu vergleichen. Aufgrund der Zunahme von Studien zu medikamentenfreien Therapien für IE wurde im Jahr 2020 eine zusätzliche Frage aufgenommen – die Befragten wurden gebeten, das Potenzial von 10 medikamentenfreien Therapien für einen positiven Einfluss auf das Management von IE bei Hunden auf einer Skala von 0 (kein Einfluss) bis 4 (großer Einfluss) zu bewerten. Die untersuchten Therapien waren: Cannabidiol (CBD)-Öl, mittelkettige Triglycerid (MCT)-Öle, Rohfütterung (BARF), hypoallergene Diät, Vagusnervstimulation (VNS), tiefe Hirnstimulation (DBS), Gen-Editierung, Verhaltensmanagement, Vermeidung von Anfallsauslösern, transkranielle Magnetstimulation (TMS) und Epilepsiechirurgie.

ERGEBNISSE → Es gab 414 Befragte im Jahr 2016 (n=302 Besitzer, n=84 Allgemeintierärzte (GP), n=28 Neurologen) und im Jahr 2020 (n=273 Besitzer, n=68 GP-Tierärzte, n=73 Neurologen). Die Umfrage ergab, dass die Forschungsbereiche mit der höchsten wahrgenommenen Bedeutung folgende waren: Verbesserung des bestehenden medikamentösen Managements von IE, Entwicklung neuer antiepileptischer Medikamente und Möglichkeiten zur Verbesserung der Ausbildung von Tierärzten in Bezug auf IE. Bei der Rangfolge der Forschungsbereiche von 1 bis 18 belegten die Entwicklung neuer antiepileptischer Medikamente, die Identifizierung der genetischen Ursachen von IE und das medikamentenfreie Management von IE die obersten Plätze. Schließlich wurden von den 10 medikamentenfreien Therapien die folgenden 5 als diejenigen mit dem höchsten potenziellen positiven Einfluss auf das IE-Management eingestuft: Verhaltensmanagement, Gen-Editierung, CBD-Öl-Supplementierung, MCT-Öl-Supplementierung und Epilepsiechirurgie (in dieser Reihenfolge). Tatsächlich gaben 37 % der Befragten an, dass CBD einen großen oder sogar bedeutenden Einfluss auf die Kontrolle der Epilepsie hatte, während 40 % angaben, dass es einen gewissen Einfluss hatte.

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