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Arthritis: Topical CBD use Reduces Inflammation and Pain-Related Behaviours Linked to Arthritis

Arthritis: Die topische Anwendung von CBD reduziert Entzündungen und schmerzbedingte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Arthritis

Arthritis: Die topische Anwendung von CBD reduziert Entzündungen und schmerzbedingte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Arthritis

Transdermales Cannabidiol reduziert Entzündungen und schmerzbedingtes Verhalten in einem Rattenmodell für Arthritis

C. Hammell, L. P. Zhang, F. M, S. M. Abshire, S. L. McIlwrath, A. L. Stinchcomb, K. N. Westlund

2016

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE:

  • Topisches CBD erwies sich als wirksame symptomatische, entzündungshemmende und anti-hyperalgetische Behandlung bei Arthritis.

  • Eine Dosis von 6,2 mg CBD pro Tag reduzierte Schwellungen und die Dicke der Synovialis (Gelenkschleimhaut) signifikant.

  • Die transdermale Anwendung von CBD verbesserte die Schmerzwerte und senkte den Medianwert von 4 auf 1,5 (Skala 0–5).

  • Bereits nach 2 Tagen CBD-Behandlung zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Hitze-Überempfindlichkeit, die während des gesamten Experiments anhielt.

  • Die proinflammatorische Aktivität sank nach der Anwendung von CBD auf ein Niveau, das dem gesunder Probanden entsprach.

  • Die Testobjekte zeigten keine Veränderungen in ihrem Aktivitätsniveau oder ihren motorischen Fähigkeiten.

ZIELE & HYPOTHESE → Ziel dieser Studie war es, die In-vivo-Wirksamkeit von transdermalem CBD zur Reduzierung von Entzündungen und schmerzbedingtem Verhalten zu untersuchen. Zudem wurden potenzielle Nebenwirkungen bewertet, um eine sichere und wirksame Alternative zu aktuellen Arthritis-Behandlungen zu finden, die oft mit Nebenwirkungen verbunden sind.

METHODEN → 54 Ratten wurden für die Experimente eingesetzt, wovon 21 als Kontrollgruppe dienten und 23 einer Adjuvans-induzierten Monoarthritis unterzogen wurden. Am dritten Tag nach Ausbruch der Arthritis wurde ein Trägergel oder CBD-Gel durch 30-sekündiges Einreiben in die Haut aufgetragen. Die verwendeten CBD-Dosen pro Tag waren: 0,62 mg, 3,1 mg, 6,2 mg und 62 mg. Folgende Kriterien wurden bewertet: Gelenkumfang; Spontanschmerz auf einer Skala von 0–5; Hitzempfindlichkeit der Hinterpfote sowie das allgemeine Verhalten. Zudem wurden die Spiegel immunmodulatorischer Moleküle und die Immunreaktivität bestimmt.

ERGEBNISSE → Drei Tage nach Ausbruch der induzierten Monoarthritis wurden pathologische Veränderungen festgestellt: verstärkte Schwellung zusammen mit einer Zunahme des Kniegelenkumfangs; Verdickung der Synovialmembran; hohe Schmerzwerte (Medianwert 4) und eine Abnahme der durchschnittlichen Pfotenrückzugslatenz (PWL), die die Überempfindlichkeit misst. Nach nur vier Tagen täglicher Anwendung von transdermalem CBD kehrten sich alle diese pathologischen Zustände um. Eine Dosis von 6,2 mg/Tag reduzierte den Kniegelenkumfang um 10,0 %, während Dosen von 62,3 mg/Tag ihn um 14,2 % verringerten; die Membrandicke sank um mehr als 50 %. Die Schmerzwerte verbesserten sich auf einen Median von 1,5 im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der keine Änderung eintrat. Eine signifikante Verbesserung der Hitze-Überempfindlichkeit wurde ebenfalls bei den höheren CBD-Dosen festgestellt. Zudem sank die Immunreaktivität (OX42 und TNFα) auf oder sogar unter das Niveau gesunder Tiere. Niedrigere CBD-Dosen (0,6 mg und 3,1 mg/Tag) zeigten keinen Effekt auf Ödeme, Membrandicke oder Schmerzwerte.

Es wurden keine Veränderungen in der Zeit für explorative Aktivitäten oder Ruhephasen festgestellt, was darauf hindeutet, dass CBD das Aktivitätsniveau oder die motorischen Fähigkeiten der Tiere nicht beeinträchtigte.

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